Vergleich von zwei Vorsokratikern: Heraklit von Ephesos und Pythagoras von Samos

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  • Gegenüberstellung von Lebenslauf, Merkmalen der Philosophie sowie Zielen der Ethik Heraklits von Ephesos und Pythagoras von Samos
    Heraklit von Ephesos Pythagoras von Samos
    Lebensdaten 520 v. Chr. – 460 v. Chr. 570 v. Chr. – ca. 496 v. Chr.
    Lebenslauf - geb. in griechischen Kolonie Ephesos (heutige Türkei)
    - Vater: Blyson oder Herakon (nicht ganz sicher); aristokratisches Geschlecht
    - verzichtete zugunsten seines Bruders auf Amt des königlichen Opferpriesters
    - politsch ablehnende Haltung gegenüber Mitmenschen
    - hat Heimatstadt trotz Abneigung gegen seine Mitbürger nie verlassen
    - auf Insel Samos geboren
    - hielt sich öfters in Ägypten und Babylonien auf, um sich mit religiösen Anschauungen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen dieser Länder vertraut zu machen
    - wandert mit 14. J. nach Süditalien aus
    - gründete etwa 532 v. Chr. eigene Pythagoreische Schule
    - Lehrer, Mathematiker & Politiker - stirbt etwa 496 c. Chr. in Metapont
    Merkmale seiner Philosophie - Logos: die Welt durchdringende Gesetzmäßigkeit (Kampf und Widerspruch -> keine Gesundheit ohne Krankheit, kein Leben ohne Tod, keine Sättigung ohne Hunger -> Welt ist im ständigen hin und her zwischen diesen Polen)
    - Symbol des ständigen Wandels: Feuer - nahm nichts Stoffliches als Grundkern (wie es z.B. Thales mit dem Wasser tat)
    - Weltbild des ständigen Wandels und Vergehens
    - keine Situation kann 2 Mal auftreten
    - Weltall = ewiges Feuer, das sich selbst löscht und wieder entfacht; hat ewigen Bestand (Weder vom Mensch noch von Göttern erschaffen)
    - Tod: Wendepunkt im Übergang zu einem anderen Zustand
    - Vernunft durchwandert jeden, aber nur wer weise ist, erkennt die Vernunft
    - nur derjenige ist weise, der sich nach der Vernunft richtet

    - Zahl als Maß aller Dinge -> Erkennen & Aufdecken verborgener Strukturen und Zusammenhänge
    - Misstraute dem geschriebenen Wort
    - Lehren wurden ausschließlich verbal weitergegeben (von sog. Akusmatikern) - ganze Welt drückt sich in mathematischen Formen aus -> alles folgt einem mathematischen Muster
    - glaubte an Sellenwanderung & Unsterblichkeit der Seele (vgl. mit Wiedergeburt)
    - Regeln in seiner Schule: keine Bohnen essen, kein Brot brechen, keine Gewalt gegen weiße Hähne
    - Ethik der Pythagoreer beruht auf Harmonie (Harmonie durch die Zahl
    Ziele - verborgene Logik in der Natur finden
    - Vereinigung der Gegensätze
    - Sinn hinter allem in der Mathematik finden
    Haupttätigkeiten ? - als Lehrer in eigener Schule/Sekte tätig
    - verbale Übergabe seiner Philosophi
    Methoden ? - Lehren nur verbal weitergeben
    - versuchen, alles in der Welt mathematisch zu begründen

    erreichte Ziele -> warum Nachwelt bekannt?/Bedeutung
    - seine Lehre: großes Ansehen -> große Auswirkung: Stoizismus nahm sie auf und trug sie weiter in christliche und abendländische Philosophie
    - Stoizismus: noch heute im angelsächsischen Raum als Erziehungsideal des "Gentleman" aktuell
    - von ihm entdeckter & nach ihm ernannter geometr. Satz: „Satz des Pythagoras“ (a²+b²=c²)
    - einer der bedeutendsten mathematischen Grundsätze


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    Urheber:
    Benedikt Glück
    Klassenstufe(n):
    10 11

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    @BeneLPYT

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